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geschichte

Das Luitpoldgelände befindet sich auf dem ehemaligen "Sendlinger Oberfeld", einem der ältesten und traditionsreichsten Gewerbegebiete der Stadt München.

Auf dem Gelände der Zielstattstraße 9 befand sich in den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts die Lampen und Metallwarenfabrik Albert Frank. Im Jahre 1927 erwarb August Karreth das Areal und verlegte sein stark expandierendes Pharmaunternehmen, das Luitpold Werk, von Thalkirchen in die Zielstattstraße. Vielen ist das Luitpold Werk durch seine Arznei-Salben Mobilat und Hirudoid auch heute noch ein Begriff.

August Karreth hatte im Jahre 1910, in der Gründerzeit der wissenschaftlich fundierten und technologisch orientierten neuen Pharmaindustrie, das Unternehmen gegründet und benannte es nach dem damals regierenden Fürsten in Bayern, dem Prinzregenten Luitpold aus dem Hause Wittelsbach.

Im Krieg wurden die Gebäude weitestgehend zerstört und die Produktion aus München nach Pfaffenhofen a. d. Ilm verlagert. Erst im Jahre 1951 erfolgte der Wiederaufbau der Fabrik, einem Büro- und Gewerbebau im Stil der 50-iger Jahre. Das Gebäude besticht auch heute noch durch seine großzügigen, praktischen Loftflächen und die klar gegliederte Fassade.

1975 wurde das Verwaltungsgebäude als repräsentative Zentrale des inzwischen weltweit bekannten Luitpold Werkes erbaut. Auch hier spiegelt das Gebäude die Architektur der Zeit in vielen anspruchsvollen Details wieder. Es zeichnet sich besonders durch seine modernen, flexiblen Büroflächen aus, die auch heutigen Anforderungen bestens gerecht werden.

Um der stetigen Expansion des Luitpold Werkes auch räumlich gerecht zu werden, wurde im Lauf der Zeit die Zielstattstraße 19 und 23 erworben. Auf diesem Areal hatte sich ursprünglich die Bayerische Schuhfabriken AG, Schweinfurth befunden. Das wohl markanteste Gebäude, das auch den Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden hat, ist das Villiger, in dem sich bis 1986 die ehemalige Villiger Söhne GmbH Cigarrenfabrik befand. Heute befinden sich dort moderne Büroflächen.

Somit verfügt das Unternehmen nun über ein großzügiges, parkähnlich angelegtes Grundstücksareal von ca. 25.000 m² Grundstückfläche mit drei charakteristischen Hauptgebäuden: der Hauptverwaltung, der Fabrik und dem Villiger.

Das erfolgreiche Unternehmen Luitpold Werk wurde im Jahre 1990 von der Sankyo Ltd., einem der führenden japanischen Arzneimittelhersteller, übernommen. Zum Ende des Jahres 2004 wird der Standort von der Sankyo Pharma GmbH aufgegeben.

Damit ergibt sich die in München seltene Gelegenheit ein großes Gewerbeareal neu zu gestalten und neuen Nutzungen zu öffnen.


           
 
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